Wir müssen reden.

ed gnolos

Tomás Saraceno im Haus der Kunst

Spider Man rettet die Welt

Seit 2010 arbeitet der gut vernetzte Künstler mit Spinnen. In Stockholm, im Louvre, in der Schirn, 2019 auf der Biennale, im Gropius Bau, im Palais de Tokyo, in New York natürlich – fast überall auf der Welt waren Spinnennetze von Tomás Saraceno schon zu sehen. Technischer Durchbruch war 2010 der gemeinsam mit der TU Darmstadt entwickelte Spider/Web Scan – ein lasertomografisches Verfahren, mit dem sich dreidimensionale Netze erstmals präzise digitalisieren ließen. Damit ist eigentlich schon im Vorwort abgehakt um was es geht. Schauen wir es uns trotzdem noch mal genauer an.

Jetzt wird auch noch das Wasser knapp

Das "Netzwerkthema" wird in dieser Ausstellung mit dem "Wasserthema" verknüpft. Eindringlicher und zugleich schöner als mit Bildern aus der Salzwüste lässt sich Wasserknappheit kaum darstellen. In den Salinas Grandes in Argentinien hat S. "The Sanctuary of Water" ein kollektives Kunstwerk gemeinsam mit Aktivisten des Atacama-Volkes errichtet oder geplant. Jetzt wird sich sicher jeder denken, dass es nicht besonders verwunderlich ist, wenn in einer Wüste das Wasser knapp ist. Da aber in dieser Region Lithium für Autobatterien abgebaut wird, wird das wenige Wasser das die Menschen vor Ort haben, noch weiter dezimiert. Denn dieser Abbau verbraucht Wasser. Dabei werden zwar Dimensionen behauptet, die einer Recherche mit "Claude" nicht standhalten. Dennoch besteht dieser Missstand wohl real und wird hier angeklagt. Glücklicherweise beherrschen die Einwohner dieser Gegend das Handwerk der Weberei sehr gut. Wir alle kennen die Decken und Ponchos aus dem Dritte Welt Laden. So dass hier eine ideale Brücke zum Netzwerkthema gebaut werden kann. Gleich zu Beginn der Ausstellung befindet sich im ersten Raum eine riesige Liegewiese aus dicken Webstoffen im Stil der Einheimischen, die begeistert von den aufgeschlossenen Besucher*innen ausprobiert wird. So kann man sich erst mal ein bischen ausruhen, bevor es dann ans Eingemachte geht.

Das "Netzwerkthema" wird in dieser Ausstellung mit dem "Wasserthema" verknüpft. Eindringlicher und zugleich schöner als mit Bildern aus der Salzwüste lässt sich Wasserknappheit kaum darstellen. In den Salinas Grandes in Argentinien hat S "The Sanctuary of Water" ein kollektives Kunstwerk gemeinsam mit Aktivisten des Atacama-Volkes errichtet oder geplant. Jetzt wird sich sicher jeder denken, dass es nicht besonders verwunderlich ist, wenn in einer Wüste das Wasser knapp ist. Da aber in dieser Region Lithium für Autobatterien abgebaut wird, wird das wenige Wasser das die Menschen vor Ort haben, noch weiter dezimiert. Denn dieser Abbau verbraucht Wasser. Dabei werden zwar Dimensionen behauptet, die einer Recherche mit "Claude" nicht standhalten. Dennoch besteht dieser Missstand real und wird hier angeklagt. Glücklicherweise beherrschen die Einwohner dieser Gegend das Handwerk der Weberei sehr gut. Wir alle kennen die Decken und Ponchos aus dem Dritte Welt Laden. So dass hier eine ideale Brücke zum Netzwerkthema gebaut werden kann. Gleich zu Beginn der Ausstellung befindet sich im ersten Raum eine riesige Liegewiese aus dicken Webstoffen im Stil der Einheimischen, die begeistert von den aufgeschlossenen Besucher*innen ausprobiert wird. So kann man sich erst mal ein bischen ausruhen, bevor es dann ans Eingemachte geht.